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August 18, 2008
In den Staaten ist man sicher. So gut wie sicher, daß man entweder in einer der unzähligen Ghettogegenden ausgeraubt und/oder erschossen wird, oder daß man als Terrorist behandelt wird, weil man einen arabischen Namen hat, oder daß man als Schwarzer oder ähnlichen Randgruppen angehöriger Mensch und manchmal auch als Weißer von einem Polizisten mit übelster Gewalt und Willkür konfrontiert wird. Aber zum Glück gibt es ja da auch Überwachungskameras, die einen vor alle diesen bösen Dingen schützen, oder einfach nur stillschweigend die Tat aufnehmen. Alternativ nehmen Menschen, die einen Vorfall beobachten, diesen auf Video auf, sogenannte Amateuraufnahmen.
Der 3. März ‘91 ist schon eine Weile her und Rodney King hat in seinem späteren Leben nicht wirklich geglänzt, aber schon damals gab es Polizeigewalt, die immer wieder aufs Neue erschüttert. Klar, die USA sind ein anderes Pflaster und ich schätze mal, daß sicher über 50% der Leute da bewaffnet sind und die oben angesprochenen Slums und Ghettos sind ebenso wie die normalen Straßen nicht wirklich sicher, aber dennoch scheint es bei der Polizei in den USA immer mehr normal zu werden, den Schlagstock als Hirnersatz zu benutzen.
Die jüngsten Fälle, in denen einmal ein Mann vom Fahrrad “gezogen” wird, ohne daß der geringste Verdacht gegeben zu sein scheint, er habe es verdient und noch dazu in dieser Art, ebenso wie ein anderer Mann, der auf dem Boden liegend schier zu Tode geprügelt wird, weil er sich seiner Verhaftung nicht sofort gebeugt hat, liefern Gesprächsstoff und regen zum Nachdenken an. Aber schau sich bitte jeder erstmal selber, falls noch nicht bekannt, die beiden Videos zu deren Verhaftung an:
Ist das die Auslegung des Mottos des NYPD “Courtesy. Professionalism. Respect.”?
Der Sprecher der Polizeigewerkschaft Albert O’Leary sieht das laut n-tv alles “nicht so dramatisch”.
Sie hätten “einen hohen Grad dessen, was wir ‘notwendige Gewalt’ nennen”, angewendet, erläutert O’Leary. Dazu zähle er auch die Schläge gegen den am Boden liegenden Mann. “Der Polizist hat den Knüppel so verwendet, wie es ihm beigebracht wurde”, sagte O’Leary. “Das sieht zwar nicht schön aus, ist aber legal.” Obwohl O’Leary die Aufklärung mit Hilfe von Amateurvideos grundsätzlich begrüßt, warnt er davor, dass diese auch eine “Quelle von Betrug und Täuschung” sein könnten, wenn sie gegen Polizisten verwendet würden.
Aha. Ich sehe das ein klein wenig anders. Beim ersten Fall ist wirklich rein gar kein Grund für ein solches Verhalten zu erkennen und beim zweiten Video scheint es mir auch in keinster Weise der Fall zu sein, daß man die Person nicht anders unter Kontrolle bekommen hätte können. Das sieht nicht schön aus und wenn sowas legal ist, dann frag ich mich, was dann illegal ist.
Daß Amateurvideos hier nun auch noch als Quelle für Betrug und Täuschung herhalten sollen, das leuchtet mir auch nur teilweise ein. Man kann einiges faken, man kann Teile weglassen, aber wenn man das tut, dann kommt es in aller Regel raus und was man sonst noch sieht, so wie im zweiten Fall, das ist einfach eindeutig, oder will der Mensch das Volk für blöd verkaufen?
Einzelfälle sind das auch nicht. Da reicht schon ein Blick in die Related-Liste der Videos bei YouTube. Ein anderer “schöner” Fall war die Tötung eines Verhafteten durch Elektroschocker.
Quellen:
Tags: Elektroschocker, Fahrradfahrer, Polizei, Polizeigewalt, USA
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August 17, 2008
Ich plane zwar keinen Flug in die USA, oder das UK, aber wer sich vielleicht demnächst dorthin begeben will und noch immer nicht die beste Route für seinen Trip (Achtung Wortspiel) gefunden hat, der kann sich diesbezüglich mittels einiger neuer Features right from the States of Insanity behelfen.
Ich hole ganz kurz aus: Die USA für ihren Teil fanden vermutlich die Idee von rottenneighbour.com so gut, daß sie sich dachten, hey, das können wir auch. Der genannte Dienst ermöglicht anhand von Google-Maps seine Nachbarschaft zu diffamieren und die schlimmsten und ätzendsten, oder auch angeblich gefährlichsten Lumpen im eigenen Land abzustrafen, indem man ihre Namen auf genannten Maps einträgt und ein nettes Statement dazu abgibt. Daß die Hälfte der Menschheit weder von Google-Maps weiß und noch weniger den verrotteten Nachbar-Dienst kennen dürfte, bleibt den meisten also verborgen, welch Nettigkeiten hier über jemanden oder eben auch sich selbst zu finden sind.
Zwischenzeitlich wurde dieser Dienst meines Wissens nach mal abgeschaltet, aber mittlerweile scheint er sich auf jeden Fall wieder auf Erfolgskurs zu befinden. Schön finde ich auch die Möglichkeit, sich zugezogene Sexualstraftäter per Mail melden zu lassen. Na endlich weiß man wieder, was man mit seiner eigenen Manneskraft, äh, Dummheit anfangen kann, denn ob das stimmt, was da irgendein Volldepp dort eingetragen hat, das ist eine ganz andere Geschichte. - Nicht zu vergessen sei die mit einem Preisgeld ausgelobte Suche nach dem größten Arschloch, oder auch einfach nur den am besten diffamiertesten Menschen in der Nachbarschaft. Kein Witz.
Gehen wir weiter zum UK: Vermutlich inspiriert von dieser grandiosen Idee kam man dort zu dem Entschluß, die Polizei möge doch bitte auch Karten von gefährlichen Gegenden im Netz bereitstellen, sodaß man sich über die aktuelle Lage des Krisengebiets, äh, der Nachbarschaft, ein Bild machen kann. Leider leider darf nicht der Bürger selbst dort seine Ergüsse und subjektiven Meinungen eintragen, aber es reicht ja auch, wenn selbiges in Form von aufhetzendem Denunziantentum von staatlicher Seite kommt. Klar, wem’s beliebt, bitte. Ist ja nichts dabei, wie man schon an den knapp 50 Selbstmorden und Lynchmobs bei der Anti-Kinderporno-Aktion Ore dort sehen konnte. Kann ja höchstens schlimmer kommen, aber dient ja zu unser aller Schutz und nur dem guten Zweck. Danke auch dafür.
Kommen wir aber zurück zum Strafregister der USA. Dieses findet man nämlich seit kurzem in komplettem Umfang auf criminalsearches.com online, weil sie gehackt wurden. Scherz. Leider. Nein, das war echt und ohne Schmarrn Absicht, auch wenn man es kaum glauben mag. So kann man nun also zu jedem Menschen dort die Strafakte abrufen und erfährt zusammen mit Name, Adresse, Geburtsdatum und Details über die Strafsachen das ein oder andere zuviel für meinen Geschmack. Doch auch hier gibt man sich damit nicht zufrieden, denn es wird einem wie bei rottenneighbour die Möglichkeit gegeben, sich per Mail darüber in Kenntnis setzen zu lassen, wenn Sexualstraftäter in die Nachbarschaft kommen. Da läuft dem Hobbyhenker schon das Wasser im Munde zusammen. - So nebenbei möchte ich anmerken, daß ich beim ersten Lesen der verlinkten News versehentlich gelesen hatte “sobald jemand in die Nachbarschaft zieht, der ein leeres Vorstrafenregister besitzt.”. Freud dürfte sich freuen.
Nun, was will ich damit sagen? Schwer, das noch in Worte zu fassen, aber ich sag mal so: Es macht die Welt weder sicherer, noch besser, und die ausufernde Datensammlerei schreitet in all ihrer Macht voran und zeigt, was sie doch kann. Freut mich übrigens für Google, die nun noch mehr Daten zum Kombinieren mit ihren unzähligen Diensten in den fetten Datensammelarsch geschoben bekommen. Wenigstens bieten sie dem Bürger grad noch das passende letzte Stückchen auch noch gratis dazu, damit der auch was davon hat: Google-Street-View wird auch hierzulande immer weiter ausgebaut und so kann man jetzt seinen perfekten Trip in den nie endenden Wahnsinn bequem vom Sofa zuhause aus planen, sich gemütlich Chips ins Maul stopfen und den besten Weg zur Beschaffung von Drogen ausbaldowern, damit man diesen Irrsinn überhaupt noch erträgt; in schönstem 3D natürlich. Prost.
Tags: Datenbanken, Datenschutz, Google, Persönlichkeitsprofile, Sexualstraftäter, Sicherheit, Strafregister, UK, USA
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August 2, 2008
bereitet dem Clement sein Ausschluss aus der EsPeeDee - zumindest sein vorübergehender.
Da wird eine Menge Staub aufgewirbelt in der SPD, was man da so eigentlich gar nicht kennt, normalerweise wird dort genau wie bei der CDU ein altbekanntes Spiel vergleichbar mit Beamtenmikado (wer sich zuerst bewegt, hat verloren) gespielt.
Besonderen Spass an der Geschichte bereiten Leute wie Schily, der, Gasprom-Schröder & Kollegen nacheifernd, mit ekelhafter Safe-ID-&-Co-Geschichte sich besonders hervorgetan hat, von einer Beschädigung der SPD daherhalluziniert.
Beschädigung der SPD! Ein Parteiausschlussverfahren gegen einen Genossen, der laut, offen und deutlich dazu aufruft, SEINE Partei nicht zu wählen. Parteibeschädigend!
Grosses Kino, was nur noch Steinmeier, Steinbrück-”Clement habe durch sein politisches Lebenswerk erhebliche und beachtenswerte Leistungen und Beiträge erbracht und sich damit um die SPD verdient gemacht.”, Beck-”Mir ist aber wichtig, dass in einer Gesamtbetrachtung sowohl persönliches Verhalten als auch die politische Lebensleistung in die Beurteilung einbezogen werden” und das ganze andere *nichtbezahlbare Meinungsäusserung* überbieten können.
*Puuuls*
Holden D. Caulfield
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März 6, 2008
Gerade bei heise gelesen und darum muß ich einen kleinen Nachruf schreiben.
Herr Weizenbaum, ehemaliger Entwickler von Computern und später Lehrer am MIT, hat mit seiner auch in Büchern wie beispielsweise “Kurs auf den Eisberg” niedergeschriebenen und kontroversen Einstellung bezüglich Computern und ihrer Nutzung in der Gesellschaft so manchem die Augen geöffnet. Kurz: Er stand und steht für die Meinung, daß die Menschheit keine Computer braucht und ihnen viel zu viel angeblicher Nutzen begemessen wird. Er legte anschaulich dar, warum die Menschen schon längst glücklich sein und ohne Probleme leben könnten, warum Computer und Maschinen zumeist mehr Schaden als Nutzen bringen und daß die Informatiker unserer Zeit eine enorme Verantwortung haben, ebenso wie die, die solche Maschinen einsetzen.
Nun, ich mag da jetzt nicht viel rumreden, weil ich das echt traurig finde und so soll jeder, der die Bücher von ihm noch nicht gelesen hat, sich selbige zu Gemüte führen. Schwer zu lesen sind sie nicht und man hat sie problemlos in ein paar Abenden durch. Das vermittelte Wissen und die neuen Sichtweisen, die man dadurch gewinnt, halten dafür ein Leben lang.
Danke, Joseph.
Tags: IT, Joseph Weizenbaum, Tod, Visionen und Visionäre
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März 5, 2008
… zumindest, wenn es nach Polizei und BILD geht. Ok, BILD-Bashen ist lächerlich und sowieso von denen gewollt, aber hier muß ich kurz eine Ausnahme machen. Ein paar Anzeichen, wie man merkt, ob der Nachbar ein Haschzüchter ist, gibt es in diesem schlauen Artikel:
Die Polizei warnt - so erkennen sie, ob ihr Nachbar auch Hasch züchtet:
• laute Geräusche von Motoren, Ventilatoren, Generatoren
Geräusche von Motoren und Ventilatoren? Ok, ich gestehe mehrere Rechner bei mir zuhause zu haben, die sowas von uralt sind, daß die Lüfter scheiß laut sind. Mal ganz zu schweigen davon, daß die Teile fast 24h/d laufen. Die hochgezüchteten Rechner von heute sind aber meist sogar noch lauter. Also haben wir schonmal ein paar millionen potentielle Züchter, vor allem in Firmen. Meinen Honeywell-Büroraum-Lüfter sollte ich also auch noch entsorgen.
• Geruchsentwicklung (süßlicher Cannabisgeruch) im Treppenhaus
Süßlicher Duft? Klar doch. Den hab ich durch eine Pflanze, deren Name mir nicht geläufig ist und die penetrant nach Küchenspülmittel riecht, um Fliegen zu vertreiben und meine Katze von den anderen Pflanzen weghält, damit sie die nicht ständig auffrisst. Dazu kommen diverse Reiniger und Asia-Hühnchen in süßsaurer Sauce. Selbst wenn jemand kifft, dann heißt das noch nicht, daß er züchtet.
• abgeklebte Fenster – so dass niemand hinein sehen kann
Ok, abgeklebt nicht gerade, aber die Vorhänge sind an den Stellen generell zu, an denen einer meiner geschätzten 1000+ Nachbarn in unmittelbarer Nähe in meine Bude schauen könnte. Ja, ich habe meine Privatsphäre zu verbergen und ich scheiß drauf, ob das andere verdächtig finden könnten. Dumme Spanner gibt es an jeder Ecke und die kann ich nicht leiden. Ich wurde ja sogar schon gefragt, ob ich ein Problem mit dem Sonnenlicht hab. Ja, hab ich sogar auch noch. Sowas soll es geben. Ich hasse es und meine Augen vertragen es manchmal nicht.
• Kondenswasserbildung an den Scheiben (durch Abluft- und Filteranlagen)
Ich koche häufig und hab dann in kalten Tagen Kondenswasser dran, zumindest solange, bis ich wieder lüfte, was kurz darauf vorkommt. Außerdem bläst man bei einer Züchtungsanlage die feuchte Luft aus der Wohnung raus, weil alles andere Schwachsinn wäre.
• Grünabfälle und Düngemittelbehälter im Abfall
Hab ich häufig im Abfall. Früher hatte ich keinen Nerv für Pflanzen in der Wohnung, aber mittlerweile kann ich gar nicht genug davon bekommen. So pflanze ich ständig irgendwas um, oder entsorge alte Pflanzen. Wer dann aber zu dumm ist, um eine Cannabispflanze von einer anderen zu unterscheiden, der muß schon selten dämlich sein. Welch Glück, daß hier von “Grünabfällen” die Rede ist und nicht von “Teilen von Cannabispflanzen”. Ich stelle mir gerade BILD-Leser vor, die den Müll der Nachbarn durchforsten. Saubere Arbeit mal wieder! Nicht umsonst wird mein Müll nochmals verpackt, damit mir das dumme Volk nicht auch noch in meinen Müll reinschaut und pseudoschlaue Schlüsse zieht.
• Wenn ihr Nachbar nachts plötzlich laute Reggae-Musik hört …
LOL! Sorry, aber da mußte ich jetzt dann echt nur noch lachen. So eine Scheiße. Welche Pfeife hat sich denn den Blödsinn ausgedacht und welcher Volltrottel glaubt dann sowas auch noch und zieht von solchen Dingen aus Rückschlüsse auf das Konsumverhalten und dazu noch weiters zu etwaigen Erzeugnissen des/eines Musikhörers. Blackmetalhörer sind dann natürlich Satanisten und Kinderopferer, Technohörer generell Verticker und gleichzeitig Pillenfresser und Speednasen, Volksmusik lässt auf Alkoholiker mit Schwarzbrennerei schließen, Tokio-Hotel- und POP-Freaks sind Importeure von Billigkippen und der Rest frisst die frei im Handel oder auf Rezept erhältlichen Schmerzmittel.
0,9g Haschisch gefunden: Schmuggel, Erwerb, Anbau, Handel….
Dazu passt dann gleich noch die folgende Meldung: 0,9 Gramm Haschisch reichen für Tatvorwurf wegen Anbau und Herstellung?
Da werden bei jemandem also unter einem Gramm Haschisch gefunden und man reicht eine Anklage nach §29 Abs.1 BtMG ein, die ihn verdächtigt und quasi schuldig befindet, der Mensch habe Gras angebaut, hergestellt, Handel getrieben, geschmuggelt und erworben. Ja was denn nun? Bei unter einem Gramm?! Wie bitte soll er es erst angebaut und trotzdem erworben haben, wieso sollte er es schmuggeln, wenn er es selber angebaut hat, wieso sollte er damit gehandelt haben, wenn er es erworben hat und doch selber angebaut hat und wie zum Teufel kommt man bei einer Menge von unter einem Gramm auf so einen Käse? Textbausteine sind meiner Meinung nach eine Erklärung, Einschüchterung aufgrund des lächerlichen Erfolges die andere und wahrscheinlichere Ursache. Mag jeder selber entscheiden. Es könnte höchstens noch sein, daß der Typ sich bei einer Aussage voll verredet und totalen Stuss von sich gegeben hat, oder daß man ihm halt das Wort im Mund herumgedreht hat.
StudiVZ: Haschischkonsumenten auf Bildern werden auf Anfrage denunziert
StudiVZ, bekannt durch ihre netten Gimmicks, damals etwas suboptimaler Verschlüsselung und netten Datenschutzbestimmungen, hat es auf die Kiffer abgesehen. Taucht ein Bild auf, das einen solchen oder gar mehrere dieser zeigt, dann kann man deren Daten nun O-Ton “gottseidank endlich bei Ermittlungsersuchen an die Polizei weitergeben”. Aber nicht nur deren Daten, sondern die der kommentierenden Menschen gleich noch mit dazu und das im Schnitt zehnmal pro Woche. Daß sich schon zuvor 65% der User dort im Klaren darüber waren, daß ihre Daten dort keinesfalls sicher sind, das erwähne ich mal so nebenbei, ebenso wie daß ca 70 Studenten extra dafür da sind, um die Inhalte nach illegalen Dingen zu durchsuchen, ebenso wie daß über 5% der Profile dort sowieso gefälscht sind und daß die Polizei, Anwälte und StudiVZ-Betreiber halt mal so davon ausgehen, daß das schon so stimmen wird, wenn so ein Bild da bei einem Profil mit eingebaut wurde. Klar doch. Immer. Zumindest immer öfter, oder so.
Wer im Headshop einkauft ist auch ganz bestimmt ein Züchter
Schlau einfach mal eins und eins zusammengezählt, dabei sogar auf drei gekommen und dann zugeschlagen hat das LKA-NRW. So wurde 214 observierten Headshop-Kunden die Ehre zuteil, auch endlich (mal wieder) eine Hausdurchsuchung zu erleben. Verdächtig waren sie ja genug, denn wer einen Headshop bekauft, der baut auch ganz sicher Cannabis an. Stolz sprach man von hunderten Kiffern, denen das Handwerk gelegt wurde. Blöd nur, daß von diesen 214 Hausdurchsuchungen, die bundesweit von insgesamt 1500 Beamten durchgeführt wurden, nur 40 angebliche “Plantagen” dabei rauskamen und nur zwei über tausend Pflanzen hatten. Verdächtig … scheiß Ergebnis. Da kann ich nur nochmals den letzten Satz der News sinngemäß zitieren: Ich bitte darum, alle Katholiken hauszudurchsuchen, die beim Beichten waren, denn die haben sogar bewiesenermaßen Dreck am Stecken.
Aber ok, nachdem ja die Haschgiftspritzer sowieso Unterstützer von Terroristen sind, ist solch ein Verhalten natürlich vollkommen in Ordnung. Und als letzte gedankliche Anregung: Was macht denn nun wohl paranoid? Ist es das Gras selbst, oder die Verfolgung der Konsumenten in all ihren Auswüchsen?
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Tags: Cannabis, Data Mining, Drogen, Ermittlungen, Headshop, Schwachsinn, StudiVZ, Terroristen
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März 2, 2008
DELETE FROM wp_comments WHERE comment_approved=’0′
Gelöschte Zeilen: 72607 (die Abfrage dauerte 9.7957 sek.)
…waren zwei Wochen Spam. Der Mist geht leider weiter, weil mit FTP-Daten zum Blog-Updaten schaut es noch immer schlecht aus. Falls jemand irgendwas zu irgendwelchen Themen beitragen mag, so möge er mir das per Mail schicken. Das ist aktuell leider die einzige Möglichkeit, um meinem Baum mit Zwangsentblätterung weiterzuhelfen.
Kleiner Nachtrag: Da sämtlicher Spam mit nicht existierenden gmail-Adressen gezeichnet ist habe ich gmail in meinen Spamfilter von WP eingebaut, was bisher einwandfrei funktioniert. Mal schauen, vielleicht traue ich es mich morgen mal versuchsweise, die Kommentare wieder zu erlauben. Nur gmail darf halt nicht drin vorkommen, aber die mag ich eh nicht und außerdem soll es hier langfristig dann ja eh ohne Mail-Angaben funktionieren.
Tag: Spam
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Februar 24, 2008
Ja ja, am Sonntag blogge ich wieder was interessanteres. Da steht gerade ne Menge aus meinem Feedticker auf der Liste, aber ich bin abends immer zu sehr im Eimer, als daß ich noch zu was käme. Außerdem klappt das mit dem dämlichen Kabel, also meiner Interrornetzverbindung noch immer nicht und die FTP-Daten fürs Blog hab ich auch noch nicht. Jetzt geh ich pennen. Gute nacht.
Tags: Blödeleien, Nerds
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Februar 13, 2008
Seit gestern 5.500+ Spamkommentare zwingen mich vorerst dazu, das Kommentieren abzuschalten. Ich kümmer mich drum. Gruß.
Tags: Abwehrmöglichkeiten, Spam
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Februar 12, 2008
Ein interessanter Ansatz: Das wohl nicht fälschbare Skelett, das einem Körper zugrunde liegt soll in einem ersten wissenschaftlichen Test bald zur Identifikation von Personen dienen und mit entsprechenden, also den üblichen und möglichst vollständigen Daten, verknüpft werden.
Der Scan (Patent #7317416) selbst ist aus einiger Distanz möglich, angeblich nicht schädlich und verhältnismäßig kostengünstig. Was allerdings passiert, wenn ich mir noch den Hacken brech, bevor ich mittels Slelettscan an der Grenze identifiziert werde, das weiß ich leider nicht. Vermutlich wird das aber wenig Unterschied machen, denn es bleiben noch genug andere Merkmale übrig. Auf jeden Fall eine tolle Aufgabe für den CCC.
Ich hoffe mal, ich bin da keinem Fake aufgesessen, aber denkbar ist sowas durchaus, imho.
Link: Social Control - The authorities have your skeleton on file - (io9)
Tags: Biometrie, Scans, Skelett
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Februar 11, 2008
Die Gruppe Anonymous sollte selbst den nicht 4chan-Kennern spätestens seit der Meldung bei FOX - Hackers on Steroids und die Internet-Hate-Machine ein Begriff sein. Damals reichte ein nicht ernst gemeinter Thread aus dem 4chan-Board und ein paar dusselige Aussagen, Anrufe und Billig-Passwort-Klauereien dafür, daß FOX daraus eine typisch reißerische, aber dennoch selbst für FOX richtig abgedrehte Story machte. Naja, damals haben wir gelacht, aber diesmal ist es ernster:
Nachdem Scientology letztlich vergeblich unter Berufung auf Copyrightverstöße versucht hatte, gegen die ungewollte Veröffentlichung eines peinlichen Propagandavideos mit Tom “Operierender Thetan der Stufe VII” Cruise vorzugehen und damit erwartungsgemäß das Interesse und die Ausbreitung erst recht förderte, geschah folgendes: Von 4chan und den ganzen anderen Chan-Boards aus mobilisierten und koordinierten nun mehrere tausend Menschen in der Operation Chanology/CoSplay Demos gegen die Church of Scientology. Teils vermummt und natürlich von Argusaugen und Kameras einiger Scientologen, die sich beispielsweise in einem Eis-Mobil und anderen Fahrzeugen versteckt hielten, beobachtet und gefilmt, zog man zB in Los Angeles und dem Rest der Welt los, um den Krieg gegen diese “Kirche” zu beginnen und auf die Methoden aufmerksam zu machen.
Bereits vor zwei Wochen wurden Hacker dieser Welt dazu aufgerufen, die Server von Scientology durch dDoS-Attacken zu überlasten, also durch verteilte unaufhörliche Anfragen die Systeme zum Absturz zu bringen. Danach, in Phase 2 und zur nahezu gleichen Zeit konnten Server von Scientology gehackt werden und man fand und veröffentlichte interne und teils nur für die oberste Führungselite gedachte Dokumente, die normalerweise einige hunderttausend Dollar Investition erfordern, ebenso wie CDs, deren Stückpreis ansonsten bei über 900 Dollar liegt. Unter anderem brachte dies zu Tage, daß es auch Handbücher zum Thema “Dianetik für Kinder” dort gibt.
Bereits vor Jahren erklärte die vermutlich beste, größte und auf jeden Fall älteste Hackervereinigung Cult Of The Dead Cow der Church of Scientology den Krieg. Man darf gespannt sein, wie es dort weitergeht.
Nachtrag: Eine leicht andere Sichtweise zum Hack und den Daten gibt es bei indymedia und in den Kommentaren, wo man lesen kann, daß ein Großteil der Dokumente sowieso frei oder für 12 € pro CD erhältlich sei. Danke für den Hinweis.
Links:
Tags: 4chan, Anonymous, Cult of the Dead Cow, Demonstrationen, Geheimdokumente, Hacker, Lug und Trug, Scientology, Tom Cruise, Visionen und Visionäre
Abgelegt unter:Aktiv werden, Gott und so, Mord und Totschlag |
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